Japanische Akupunktur

Japanische Akupunktur und Toyohari sind sanfte, effektive und schmerzlose Behandlungsmethoden.

In Japan war und ist Akupunktur ein traditioneller Blindenberuf, der einen sensiblen Umgang mit Diagnose, Punktlokalisation und Nadelung mit sich brachte. Die japanische Akupunktur unterscheidet sich von der Traditionellen Chinesischen Akupunktur weniger durch die Theorie als durch die praktische Ausführung.

 

Die japanische Akupunktur benutzt qualitativ hochwertige, dünne Nadeln und eine besondere Nadeltechnik, die die Behandlung völlig schmerzlos macht. Dies geht auf einen blinden, japanischen Akupunkteur namens Waichi Sugiyama aus dem 17. Jh. zurück, der das Führungsröhrchen erfunden hat, um besser nadeln zu können.

 

Um 1920 formte sich um Sodo Okabe, Keiri Inoue und Sorei Yanagiya eine Gruppe von Akupunkteuren, die einen der alten klassischen Medizintexte, das NanJing (auch als Nadelklassiker bezeichnet) auf seine klinische Anwendbarkeit überprüfte und ausprobierte. Das Resultat war die japanische Meridiantherapie (Keiraku Chiryo), die besonders viel Wert auf eine ursächliche Behandlung legt. Dadurch werden bei einer Behandlung nicht nur Symptome behandelt, sondern auch die körpereigenen Selbstheilungskräfte angeregt, und so die Vitalität des Menschen gestärkt.